Inhaltsverzeichnis Bristol Myers Squibb (BMY) vertieft seine Technologieallianz mit Nvidia (NVDA) und kündigt Pläne zur Implementierung eines zweiten Nvidia DGX SuperPOD an, der mit acht DGX Vera Rubin NVL72-Systemen ausgestattet ist. Nach der Ankündigung stieg die BMY-Aktie um 0,31 %, während die NVDA-Aktie um 2,28 % zulegte. Bristol-Myers Squibb Company, BMY Diese jüngste Bereitstellung erweitert eine Partnerschaft, die etwa drei Jahre zuvor begonnen wurde, als BMS erstmals seinen ursprünglichen DGX SuperPOD vorstellte. Das ursprüngliche System hat seinen Wert unter Beweis gestellt, indem es den Zeitrahmen für die KI-gestützte Zielidentifizierung drastisch verkürzte – was früher wochenlange manuelle Analysen erforderte, in Tage verwandelt. 📢 𝐉𝐔𝐒𝐓 𝐈𝐍: Bristol Myers Squibb erweitert KI-Infrastruktur mit Nvidia DGX Vera Rubin – $BMY $NVDA 👉 𝐊𝐞𝐲 𝐇𝐢𝐠𝐡𝐥𝐢𝐠𝐡𝐭𝐬: ➤ 𝐁𝐫𝐢𝐬𝐭𝐨𝐥 𝐌𝐲𝐞𝐫𝐬 𝐒𝐪𝐮𝐢𝐛𝐛 wird einen 𝐍𝐯𝐢𝐝𝐢𝐚 𝐃𝐆𝐗 𝐒𝐮𝐩𝐞𝐫𝐏𝐎𝐃 einsetzen. ➤ Infrastruktur umfasst 𝐃𝐆𝐗 𝐕𝐞𝐫𝐚… – Hardik Shah (@AIStockSavvy) 20. Juli 2026 Die Vera Rubin-Plattform stellt einen bedeutenden Rechenfortschritt dar. Laut Nvidia bietet es eine bis zu zehnfache Leistungssteigerung pro Megawatt im Vergleich zu früheren Generationen, wodurch BMS wesentlich anspruchsvollere KI-Operationen ohne proportionale Steigerung des Energieverbrauchs ausführen kann. Keine der beiden Organisationen gab konkrete finanzielle Details zu der Vereinbarung bekannt. BMS beabsichtigt, beide SuperPODs in eine konsolidierte Plattform zu integrieren, die den Forschern an seinen Einrichtungen weltweit zur Verfügung steht. Dadurch entfällt die bisherige Einschränkung, dass nur ausgewählte Spezialisten auf Hochleistungsrechnerressourcen zugreifen konnten. Das einheitliche System wird vielfältige Anwendungen ermöglichen, die von der Entwicklung benutzerdefinierter Basismodelle bis hin zur Ausführung von Agenten-KI-Prozessen reichen – autonome Arbeitsabläufe, bei denen KI-Agenten Aufgaben wie Zielidentifizierung und -validierung unabhängig und mit begrenzter menschlicher Aufsicht verwalten. Ein besonders hervorzuhebendes Element ist die „Predict First“-Methodik von BMS. Anstatt sofort Verbindungen zu synthetisieren und Labortests durchzuführen, nutzen Forscher KI-Prognosen, um vielversprechende Kandidaten zu identifizieren, bevor mit physikalischen Experimenten begonnen wird. Dieser Ansatz eliminiert weniger realisierbare Programme frühzeitig und konzentriert die Laborressourcen dort, wo die Erfolgswahrscheinlichkeit am höchsten ist. Das verbesserte System wird es Wissenschaftlern auch ermöglichen, breitere chemische Landschaften zu erkunden und anspruchsvollere molekulare Simulationen durchzuführen. Im Rahmen der erweiterten Vereinbarung erhält BMS Zugang zur BioNeMo-Plattform von Nvidia sowie zum BioNeMo Agent Toolkit – einer speziellen Software, die für biologische und pharmazeutische KI-Implementierungen entwickelt wurde. Diese Hardware-Software-Integration ermöglicht es Forschern, Vorhersagen auszuführen, Agenten-Workflows zu konstruieren und Modelle zu entwickeln, die die proprietären wissenschaftlichen Datensätze von BMS nutzen. Darüber hinaus hat BMS seine aktuellen KI-Fähigkeiten genutzt, um sein Portfolio an CELMoD-Verbindungen zu erweitern – speziell entwickelte Moleküle, die krankheitsverursachende Proteine selektiv eliminieren. Diese Therapeutika werden zur Behandlung von Blutkrebs und anderen Erkrankungen untersucht. Zu den von der verbesserten Computerinfrastruktur unterstützten Forschungsbereichen gehören die Entwicklung kleiner Moleküle, Biologika, klinische Implementierungen und digitale Zwillingstechnologien. Greg Meyers, Chief Digital and Technology Officer bei BMS, erklärte, die Organisation habe „bewusst auf KI gesetzt“ und sehe in ihrer gesamten Entwicklungspipeline und im Geschäftsbetrieb spürbare Vorteile. Robert Plenge, Chief Research Officer, brachte das Ziel auf den Punkt: „Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jedes Programm, das wir vorantreiben, das richtige ist.“
