Celsius Network, eine Kryptowährungs-Kreditplattform, hat mit seinen ehemaligen Mitbegründern Shlomi Daniel Leon und Hanoch „Nuke“ Goldstein eine gemeinsame Einigung über 6,5 Millionen US-Dollar mit Bundesaufsichtsbehörden erzielt, um Betrugsvorwürfe aufzuklären, die sich aus dem Scheitern des Unternehmens im Jahr 2022 ergeben. Der Preis der Einigung spiegelt die Schwere der Anklage wider, die die Federal Trade Commission (FTC) gegen das Kryptounternehmen und seine Gründer erhoben hat.
Abrechnungsdetails
Den Bedingungen des Vergleichs zufolge wird Leon, ehemaliger Chief Strategy Officer von Celsius Network, 4,1 Millionen US-Dollar zahlen, wie von der US-Bezirksrichterin Denise Cote am 29. Juni angeordnet, während ein größeres Urteil in Höhe von 4,72 Milliarden US-Dollar ausgesetzt bleibt, abhängig von der Erfüllung seiner Vergleichsverpflichtungen, was die erheblichen finanziellen Auswirkungen auf die Führung des Kryptounternehmens verdeutlicht.
Marktauswirkungen
Es wird erwartet, dass die Einigung zwischen der FTC und den Mitbegründern von Celsius Network erhebliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben wird, insbesondere für Anleger, die ihre Vermögenswerte bei dem Unternehmen angelegt hatten. Der Preis der Einigung erinnert an die Bedeutung von Transparenz und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Blockchain- und Kryptobereich, da das Scheitern des Unternehmens zu einem Vertrauensverlust bei den Anlegern und einem Wertverlust des Kryptomarkts führte.
Regulatorische Maßnahmen
Die FTC leitete im Juli 2023 ein Gerichtsverfahren gegen Celsius Network und sein Führungsteam ein und beschuldigte die Organisation, irreführende Angaben zu Reservebeständen und Versicherungsschutz gemacht zu haben, und positionierte sich als sicherere Alternative zu herkömmlichen Bankinstituten
