Ostium, eine dezentrale Perpetual-Börse auf Arbitrum, erlitt am 15. Juli 2026 einen erheblichen Verlust, als ein Angreifer etwa 18 Millionen US-Dollar an USDC aus seinem Liquiditätstresor abzog, der rund 63 Millionen US-Dollar an Total Value Locked (TVL) enthielt, was laut On-Chain-Daten zu einem Verlust von fast 28 % des Werts des Tresors führte der breitere Kryptomarkt.
Ausnutzung des Preissystems
Der Angreifer nutzte das benutzerdefinierte Preis-Feed-System von Ostium aus, das auf Gelato, einem Automatisierungsnetzwerk eines Drittanbieters, basiert, um Vermögenspreise in festgelegten Intervallen zu veröffentlichen, und eine Komponente namens PriceUpKeep-Forwarder, um Oracle-Updates bei der Ausführung von Trades zu pushen, indem Berichte mit in der Zukunft liegenden Zeitstempeln mithilfe eines registrierten PriceUpKeep-Forwarders übermittelt werden, wodurch unrentable Trades profitabel erscheinen und die Tresorauszahlung ausgelöst wird, wobei der Angreifer die Protokolle umgehen kann Verifizierungsprüfungen aufgrund eines kompromittierten Oracle-Unterzeichnerschlüssels, wodurch sie Positionen in einer Schleife öffnen und schließen können, Wert extrahieren, ohne ein echtes Marktrisiko einzugehen, und sich auf den Preis von USDC und das gesamte Blockchain-Ökosystem auswirken.
Marktauswirkungen und Untersuchung
Der Vorfall hat erhebliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt, insbesondere für Investoren in Ostium und Benutzer der Arbitrum-Blockchain, da er die Bedeutung robuster Sicherheitsmaßnahmen und die potenziellen Risiken im Zusammenhang mit dezentralen Perpetual-Börsen verdeutlicht. Der Verlust von 18 Millionen US-Dollar in USDC dürfte sich auf die Marktstimmung und den Preis der Münze auswirken, da die Community auf weitere Untersuchungen und Aktualisierungen von Ostium und Blockaid zu dem Vorfall wartet, die Auswirkungen auf die Zukunft der Blockchain- und Kryptoindustrie als Ganzes und deren Nutzung haben könnten Stablecoins wie USDC in dezentralen Finanzanwendungen (DeFi).
